Medizinische Mission aus Frankreich bringt Hoffnung für marokkanische Dorfbewohner

December 12, 2019

Jedes Jahr erwarten die abgelegenen Dörfer des marokkanischen Atlasgebirges voller Hoffnung die medizinische Karawane der Solidarité Maroc. Auf über 2.300 Metern Höhe in der Nähe der Stadt Imilchil gelegen, haben diese Dörfer keinen ständigen Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Dorfbewohner sind deshalb gezwungen, lange Strecken zurückzulegen, um das nächstgelegene Krankenhaus zu erreichen.

Die 2007 gegründete Solidarité Maroc hat es sich zum Ziel gesetzt, die am stärksten unterversorgten Bevölkerungsgruppen in dieser Bergregion zu unterstützen. Solidarité Maroc bietet Leistungen wie kleinere Eingriffe und Zahnbehandlungen. Zudem verteilt die Organisation Medikamente und medizinische Geräte. Im vergangenen Juni brach die Karawane mit 13 Betreuern auf, darunter fünf Zahnärzten, vier Zahnarzthelfern, drei Allgemeinmedizinern und einer Gynäkologin. 

Die pensionierte Gynäkologin Dr. Brigitte Tandonnet war Teil der Mission im Juni. Sie verbrachte zwei Wochen im Dorf Outerbate und behandelte Patienten in der kleinen Apotheke des Dorfes, wo zwei Krankenschwestern und zwei Hebammen unter widrigen Bedingungen arbeiten. Es überrascht nicht, dass diese abgelegene Bergapotheke kein Ultraschallgerät besitzt. Für die Mission lieh sich Dr. Tandonnet ein tragbares Sonosite Edge-Ultraschallgerät, das sie von ihrer Praxis in Frankreich kannte. 

Das Team untersuchte insgesamt 252 Patienten. Mit dem Ultraschallgerät konnten die Ärzte Schwangerschaften datieren, Kontrolluntersuchungen durchführen, Gebärmutterpolypen und Plazentaablösungen behandeln sowie Myome und endometriale Hyperplasien diagnostizieren. Sie untersuchten auch Kinder hinsichtlich verschiedener Krankheiten und Verdauungsschmerzen.

Glücklicherweise hatte das Team auf dieser Mission keine sehr schweren Fälle zu behandeln. Mitunter wurden aber auch Patienten ohne besondere medizinische Probleme untersucht, nur um sich über ihren Gesundheitszustand zu informieren. Vor allem aber nutzte Dr. Tandonnet die Gelegenheit, eine der Hebammen vor Ort im Umgang mit Ultraschall zu schulen. So berichtet sie: 

„Mein anderes Ziel während dieser Mission war es, eine der Hebammen im Gesundheitszentrum in Sachen Ultraschallbildgebung zu schulen. Das Edge-Ultraschallsystem war dafür ideal – einfach, intuitiv und perfekt zum Erlernen von Ultraschalltechniken. Obwohl es eine große Herausforderung war, muss ich sagen, dass sie es gut gemacht hat.

 

Ich habe mich bei dieser Mission noch hilfreicher gefühlt als bei früheren Missionen, da ich meine Erfahrungen bei diesen armen Menschen einbringen konnte. Ich möchte mich bei Sonosite für die Bereitstellung eines Ultraschallsystems für unsere Medizinkarawane bedanken.“

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