Bessere Patientenversorgung, geringere Kosten – mit ultraschallgeführten peripheren Venenzugängen

May 07, 2018

Inwiefern kann die Ultraschallführung bei Gefäßzugängen die Patientenversorgung verbessern und Kosteneinsparungen mit sich bringen? In einem neuen von Axis Imaging veröffentlichten Artikel beschreibt Diku Mandavia, Chief Medical Officer bei Fujifilm SonoSite, wie es dem ausgebildeten Krankenpfleger und Gefäßzugangs-Spezialisten Matthew Ostroff gelang, das kürzlich im 700 Betten starken Krankenhaus St. Joseph’s Healthcare System in Paterson, New Jersey eingeführte Programm für ultraschallgeführte Gefäßzugänge erfolgreich in der Notaufnahme der Einrichtung einzusetzen, die in den USA die zweitgrößte Anzahl an Patienten aufweist.

„Der Einsatz von Ultraschall bei Eingriffen […] ist gewissermaßen ein Navigationssystem, das es Ärzten ermöglicht, den Verlauf der Blutgefäße von Patienten nachzuvollziehen und die am besten geeignete, sicherste und kosteneffektivste Stelle für einen Kathetherzugang zu ermitteln“, erklärt Ostroff. In einem umfassenden Bericht gibt Ostroff an, dass sein Krankenhaus Kosten in Höhe von 1 Million Dollar einsparen konnte, indem im Falle von Patienten mit schwierigem Venenzugang keine ultraschallgeführten peripheren Venenzugänge gelegt, sondern Zentralkatheter zur peripheren Einführung (PICC) angwendet wurden. Im Krankenhaus St. Joseph dauert die Einführung eines solchen Zentralkatheters zwischen 40 und 45 Minuten, wobei Materialkosten von $280 anfallen. Das Legen eines peripheren Venenzugangs dauert hingegen 5 bis 10 Minuten und bringt Materialkosten zwischen $25 und $30 mit sich. Das Programm hat St. Joseph außerdem Kosteneinsparungen in Höhe von $2,5 Millionen eingebracht, indem die Behandlungsdauer in der Notaufnahme sowie die Anzahl an Überweisungen an die Abteilung für interventionelle Radiologie reduziert wurden. 

 

Aus dem Bericht gehen folgende Ergebnisse hervor:

  • Markante Verbesserungen in puncto Sicherheit und Qualität bei der Versorgung von Patienten, von 2 Pfund schweren Frühgeborenen bis hin zu Erwachsenen mit einem Gewicht von bis zu 500 Pfund.
  • Kosteneinsparungen in Höhe von $3,5 Millionen seit dem Beginn des Programms im Februar 2014 bis Dezember 2016
  • Eine First-Pass-Erfolgsquote von 96,4 % bei ultraschallgeführten Eingriffen aufgrund der Möglichkeit der direkten Echtzeit-Visualisierung bei der Ausrichtung der Nadel
  • Eine um 40 % reduzierte Anwendung von Zentralkathetern, die Komplikationsraten von bis zu 15 % aufweisen können, wenn sie mit herkömmlichen Methoden gelegt werden
  • Ostroff berichtet, dass sein Krankenhaus Kosten in Höhe von 1 Million Dollar einsparen konnte, indem im Falle von Patienten mit schwierigem Venenzugang keine ultraschallgeführten peripheren Venenzugänge, sondern Zentralkatheter zur peripheren Einführung (PICC) gelegt wurden

Aussagekräftige Belege lassen darauf schließen, dass ultraschallgeführte Venenzugänge nicht nur eine sicherere, effizientere und erfolgreichere Behandlung erkrankter oder verletzter Patienten in Lebensgefahr ermöglichen, sondern auch für Dienstleister und Patienten gleichermaßen zu Kosteneinsparungen führen könnten. Den gesamten Artikel von Diku Mandavia auf Axis Imaging können Sie hier lesen. 

 

Erfahren Sie, wie Sie die Qualität der Patientenversorgung verbessern und damit einhergehende Kosten reduzieren 

Beim Übergang von einem quantitativen zu einem qualitativen Ansatz müssen Gesundheitsdienstleister eine Möglichkeit finden, hochwertige Gesundheitsleistungen auf effiziente Weise zu erbringen. Fujifilm SonoSite ist sich dieser Notwendigkeit bewusst. Erfahren Sie, wie die Lösungen von SonoSite zu mehr Sicherheit und weniger Komplikationen bei der Patientenversorgung führen können

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