Notizen von der Front: Im Kampf gegen Ebola in Afrika

January 06, 2015

Ärztin des University of Pennsylvania Health Systems nimmt erneut Kampf gegen Ebola in Afrika auf

Wenn Dr. Henwood ihre Schutzkleidung trägt, kann sie kein Stethoskop benutzen. Darum ist sie auf ein Ultraschallgerät zur Untersuchung ihrer Patienten angewiesen.

Nachdem Dr. Trish Henwood fünf Wochen in einer Ebola-Behandlungsstation gearbeitet hat, kehrt sie zurück nach Afrika, um erneut den Kampf gegen Ebola aufzunehmen.

Die Versorgung der Patienten ist dabei laut Dr. Henwood von entscheidender Bedeutung. Mittlerweile, so erzählt sie, werden enorme Fortschritte erzielt. Der Virus kann gestoppt werden; Amerika muss jedoch laut der Ärztin weiterhin im Kampf gegen den tödlichen Virus und die Epidemie seine Unterstützung bereitstellen.

Dr. Henwood verbrachte fünf Wochen in Bong County, einer abgelegenen Gegend im Norden Liberias, in einem Behandlungslager für Ebola, das vom International Medical Corps geleitet wird. Nach Thanksgiving kehrte Sie schließlich zurück in die USA.

Wenn Sie nun für weitere fünf Wochen in Afrika arbeitet, kann sie sich auch vorstellen, nach Sierra Leone zu gehen, wo sich der Virus derzeit am schnellsten ausbreitet.

Zu ihren Zielen gehört unter anderem die Aufstellung eines Notfallteams.

Dr. Henwoods Spezialgebiet ist der Einsatz von Ultraschallgeräten in ländlichen Gebieten, wo keine anderen diagnostischen Mittel zur Verfügung stehen. Ihrer Meinung nach hat sich die Anwendung von Ultraschall in Behandlungslagern für Ebola-Patienten überaus bewährt.

Da Ärzte und Krankenpfleger Schutzkleidung tragen müssen, die auch ihre Ohren bedecken, können keine Stethoskope für die Untersuchung der Patienten verwendet werden.

Mittels Ultraschall war es Henwood jedoch möglich, Flüssigkeit im Abdomen und Luftansammlungen im Darm zu erkennen. Daraufhin stellte sie eine „sehr vorläufige Theorie“ auf, laut der manche Patienten mit dem Ebola-Virus, der nicht mit Antibiotika behandelt werden kann, sekundäre Infektionen im Gastrointestinaltrakt aufwiesen. „Und ich glaube, dass einige eigentlich daran gestorben sind“, so Dr. Henwood.

Als sie Lufteinschlüsse im Darm visualisierte, begann sie umgehend intravenös Antibiotika zu verabreichen, aber „dennoch starben offensichtlich einige der Patienten. Wenn erst mal eine bakterielle Infektion des Blutes vorliegt, ist es fast unmöglich, die Betroffenen zu retten. Bei einigen war die Behandlung schlussendlich aber dennoch erfolgreich. Ich gehe zurück, um weiter Forschungen in diesem Bereich anzustellen.“

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen: http://www.philly.com/philly/news/20150102_Penn_doctor_going_back_for_second_tour_fighting_Ebola_in_Africa.html

Wenn Dr. Henwood ihre Schutzkleidung trägt, kann sie kein Stethoskop benutzen. Darum ist sie auf ein Ultraschallgerät zur Untersuchung ihrer Patienten angewiesen.

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