Verbesserte Versorgung von Nierenpatienten am Londoner St. Helier Hospital dank Ultraschall

February 12, 2020

Die nephrologische Abteilung des St. Helier Hospital im Londoner Stadtbezirk Sutton zählt zu den größten ihrer Art im Vereinigten Königreich. Zur Verbesserung der Patientenversorgung und -sicherheit verlässt sie sich auf Point-of-Care Ultraschallsysteme (POCUS) von Fujifilm Sonosite. Dr. Pritpal Virdee, Oberarzt der Abteilung, erklärt: „Die nephrologische Abteilung ist immer gut besucht. Wir bieten Patienten mit Nierenerkrankungen ein breites Spektrum an Behandlungen. POCUS kommt in der gesamten Abteilung sowohl für Patientenuntersuchungen als auch für ultraschallgestützte Eingriffe zum Einsatz, z. B. um Zugänge oder Drainagen zu legen, Aspirationen durchzuführen oder Biopsien zu entnehmen. Wir nutzen es für mehr als 1.000 Verfahren jedes Jahr.“

Besser für Ärzte und Patienten

„Dank Ultraschall können wir die Zielstrukturen und die umgebenden Strukturen während der Verfahren darstellen. Dadurch ist es uns möglich, schnellere und sicherere Eingriffe vorzunehmen. Wir setzen POCUS für alle Aspekte der Patentenbetreuung ein, etwa bei der Kanülierung oder zur Bewertung der geeignetsten Position für eine Narkose oder Drainage eines Pleuraergusses, sowie zur Biopsieentnahme. Durch die Geräte fühlen sich die Ärzte sicherer bei der Ausführung der Eingriffe. Man sieht ganz genau, wo die Nadel platziert wird, und kann somit Verletzungen aufgrund einer inkorrekten Punktion ausschließen. Somit können wir auch den Patienten ein sicheres Gefühl vermitteln, vor allem während Nierenbiopsien. Die Zufriedenheit der Ärzte in der Abteilung hat erheblich zugenommen, seit POCUS für diese Verfahren verwendet wird. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wir sind viel glücklicher mit der Qualität der Untersuchungen, die wir nun durchführen können.“

Unbekannte Ätiologien untersuchen

„POCUS ist die perfekte Wahl, wenn man Patienten mit unbekannter Ätiologie rasch scannen möchte. Ich verwende die Geräte häufig für Patienten mit Nierenbeschwerden, die aufgrund eines akuten Nierenproblems eingeliefert werden. Wenn eine formale Ultraschalluntersuchung nicht sofort durchgeführt werden kann, kann ich problemlos selbst einen Scan vornehmen. So kann ich so schnell wie möglich diagnostizieren, ob eine Obstruktion oder Dilatation der Nieren vorliegt. Außerdem ist es äußerst nützlich bei Blasenuntersuchungen, da Blasenscanner unzuverlässig sein können. Ich wähle ganz einfach die passende Schallsonde aus und scanne los. Es ist sehr hilfreich, um Prozesse zu optimieren und ein besseres klinisches Bild zu erhalten.“

„Wir bieten zudem ein Programm der medizinischen Einführung von Peritonealdialyse-(PD)-Kathetern mithilfe von Ultraschall, was recht unüblich ist. Ärzte von anderen nephrologischen Abteilungen nutzen nun dieses Angebot und kommen hierher, um in diesem Verfahren geschult zu werden. Ohne Ultraschallführung besteht ein hohes Risiko, dass der Darm perforiert wird oder andere Strukturen verletzt werden. Durch eine gute Visualisierung des Peritoneums sieht man genau, wo das Nadelziel liegen muss. Mittlerweile führen wir diesen Eingriff nur noch mit Hilfe von Ultraschall durch.“

Ultraschall ist unerlässlich

„Wir haben in der Abteilung schon immer Ultraschallsysteme von Sonosite verwendet und haben vor Kurzem zwei X-Porte-Systeme der neuesten Generation erworben. Sie bestechen mit einer herausragenden Bildqualität und, was besonders ausschlaggebend für die Anschaffung war, sie sind äußerst anwenderfreundlich. Man kann viel schneller ein deutlicheres Bild erhalten, wodurch jeder einzelne Eingriff fast schon zum Kinderspiel wird.

Vor allem das medizinische Fachpersonal schätzt die Anwenderfreundlichkeit sehr. Die X-Portes sind mittlerweile die beliebtesten POCUS-Systeme in unserem Behandlungszimmer. Die älteren Systeme konnten wir dadurch den Stationen zur Verfügung stellen. Dies ist sehr praktisch, da sich die nephrologische Abteilung über eine recht große Fläche verteilt. Wir freuen uns immer, neue Ultraschallanwendungen kennenzulernen. Da die Ärzte hier an spezifischeren Themen interessiert sind, werden wir vermutlich die integrierten, im Lieferumfang der Systeme enthaltenen Tutorials nutzen, um unsere Kenntnisse zu vertiefen.“

Kein Zurück

„Mit den X-Porte-Systemen können wir Details darstellen, die wir in dieser Qualität so noch nie zuvor gesehen haben. Man kann mühelos winzige Blutgefäße visualisieren oder die kleinste Blutung während Biopsien erkennen – einfach unfassbar. Wenn man noch nie ein System wie den X-Porte verwendet hat, ist man sich der Leistung von Ultraschall gar nicht bewusst. Wir schwören mittlerweile auf dieser Art der Bildgebung.“

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