Anwenderberichte: Tragbarer Ultraschall im Notfalldienst von Madrid

February 27, 2017

Since point-of-care ultrasound systems were originally designed for dealing with emergencies in a battlefield setting, it's not surprising that ultrasound now plays a pivotal role in emergency vehicles around the world. Dr Ramón de Elías Hernandez, head of on-call doctors at SAMUR, Madrid’s municipal emergency service, describes the advantages that point-of-care ultrasound brings to his everyday life.

"I've been an ambulance doctor for the Servicio de Asistencia Municipal de Urgencia y Rescate (SAMUR) in Madrid for 20 years, 10 of those as head of on-call doctors. My day job is to attend patients, almost always healthy people who are just walking along the street and have an accident or are taken ill. At any time, there are two on-call doctors covering the city and going where they are most needed, usually for cases with more medical or organisational complexity.

"Every day, SAMUR has around 50 ambulances and all-terrain vehicles on stand-by, based at waiting centres in each of the 21 areas of Madrid, with up to 15 of these accompanied by a doctor. Ambulance crews are dispatched according to the seriousness of the incident, or geographical proximity, and operate under a ‘two-step’ system, where those first on the scene can assess the situation and request assistance from other teams if necessary. About 15 years ago, standard procedures were established for the different pathologies we encounter, including basic guidelines for diagnosis and treatment, which drugs to use and where to take the patient, etc. These procedures now include ultrasound, recommending when and how to use it and, for the last 10 years, we have held in-house training and annual refresher courses for all our doctors. All the vehicles are fully equipped with analytical equipment, including Sonosite point-of-care ultrasound systems, used constantly in a range of situations.

 

„Ganz gleich, um welche Art von Notfall es sich handelt, wichtig ist die Reaktionszeit. Bei schweren Verkehrsunfällen beispielsweise lassen sich Patienten bei einer Reaktionszeit von sechs oder sieben Minuten viel besser stabilisieren, bevor Verletzungen zu weit fortschreiten. Durch den Einsatz von Ultraschalltechnologie in solchen Situationen (das gilt vor allem für schwere Verletzungen im Brust- und Bauchraum) kann man sogar noch mehr wertvolle Zeit für schwer verletzte Patienten gewinnen. Mit dem FAST -Protokoll lassen sich Verletzungen wie Hämatothorax, Herzbeuteltamponade oder Blut in der Bauchhöhle ausschließen oder bestätigen und sofort die nächsten Schritte einleiten. Wir können die Krankenhäuser über den Zustand von Patienten mit schweren Verletzungen informieren und vorab über Funk mitteilen, dass sie instabil sind, sie starke Blutungen aufweisen oder sie hämodynamisch instabil sind, sodass sie direkt in den OP gebracht werden können. Natürlich nutzen wir auch weiterhin traditionelle Untersuchungsmethoden wie Berühren, Fühlen und Abhorchen. Aber mithilfe der Ultraschalltechnologie können wir zweifellos feststellen, was gerade passiert, und wir setzen diese Technologie nicht nur für die Diagnose sondern auch zur Prävention von Komplikationen ein. So lässt sich zum Beispiel mit dem M-Modus ein unterschwelliger versteckter Pneumothorax erkennen. Ein weiterer Vorteil durch Ultraschalltechnologie außerhalb des Krankenhauses ist, dass wir nun auch zentral-venöse oder peripher-venöse Katheter legen können – eine wichtige Prozedur, die wir bei vielen Patienten anwenden. Auch für die Diagnose Herzstillstand hat Ultraschalltechnologie zunehmend an Bedeutung gewonnen. Wir können ganz genau sehen, ob das Herz richtig schlägt oder komplett still steht. So lassen sich Herzmassagen und Pulsbeobachtungen bei dieser Diagnose effektiver steuern. Unser Protokoll umfasst auch den Herzultraschall, um im Falle eines akuten Herzinfarkts eine Herzbeuteltamponade vor einer Fibrinolyse auszuschließen.

„Point-of-Care Ultraschall in unseren Krankenwagen sind ein großer Vorteil. Die Technologie hilft uns, Diagnosen für Patienten in komplizierten Situationen zu stellen und diese gleich zu behandeln. Und auch unsere Patienten profitieren davon enorm, denn es ist eine nicht-invasive, harmlose Technologie, die Patienten und Ärzten die Arbeit in einer stressigen Situation erleichtert. Außerdem ist Ultraschall sehr kosteneffektiv, da nach der Erstinvestition keine weiteren Kosten anfallen. Die von uns genutzten SonoSite-Systeme sind robust und ideal für schwierige Einsätze, wo sie manchmal auf dem Boden stehen gelassen werden – und das sogar im Regen – oder umfallen. Alle Systeme, die wir vor einigen Jahren gekauft haben, funktionieren noch einwandfrei. Die Instrumente selbst sind einfach zu bedienen und werden immer besser. Ich hoffe wirklich, diese Systeme in Zukunft in vielen gesundheitlichen Einrichtungen zu sehen, nicht nur in der Notfallmedizin.“

Erfahren Sie mehr über den Einsatz von Ultraschall in der Notfallmedizin 

Notfallteams brauchen zuverlässige Tools, um Patienten in einigen der traumatischsten Situationen überhaupt zu helfen. Seit mehr als einem Jahrzehnt nutzen Ersthelfer die leichten, zuverlässigen Ultraschallsysteme von SonoSite für die Triage und Point-of-Care-Diagnose in Notfällen. Erfahren Sie mehr über die breite Palette an maßgeschneiderten Produkten, die SonoSite für den notfallmedizinischen Einsatz im Angebot hat.

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