Null iatrogene Pneumothoraxe dank POCUS

Komplikationen durch iatrogenen Pneumothorax: Null

Im renommierten Memorial Hermann Healthcare System gab es ein Jahr lang keine Komplikationen durch einen iatrogenen Pneumothorax. Erfahren Sie, wie sie diese Leistung in mehreren ihrer Krankenhäuser und acht ihrer kommunalen Krankenhaus-Notaufnahmen erreicht haben. 

Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung und der Patientensicherheit bei gleichzeitiger Kostenersparnis

In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass Ultraschallführung die Erfolgsquote und Sicherheit bei invasiven Eingriffen wie Zentralvenenkathetern, Parazentese und Thorakozentese erhöht. Die Vermeidung von Komplikationen wirkt sich nicht nur positiv auf die Patientenversorgung aus, sondern senkt auch die Gesamtversorgungskosten der Krankenhäuser. Eine kürzlich von der United BioSource Corporation (UBC) durchgeführte Studie belegt diese Kostensenkung. Zwei aktuelle auf der Jahrestagung der National Patient Safety Foundation (NPSF) im Jahr 2011 vorgestellte Studien belegen erhebliche wirtschaftliche Einsparungen, wenn Ultraschall in der Versorgung eingesetzt wurde. Sie sind die größten Studien ihrer Art und untersuchten sowohl die Parazentese als auch die Thorakozentese. Sie konnten in der Gruppe, die Verfahren mittels Ultraschallführung durchführte, weniger Komplikationen und erhebliche Kosteneinsparungen feststellen. Zum Beispiel erhöhte ein einziger iatrogener Pneumothorax die Krankenhauskosten um mehr als 2.700 Dollar und eine einzige Blutungskomplikation während einer Parazentese erhöhte die Krankenhauskosten um mehr als 20.000 Dollar. Darüber hinaus zeigte sich bei beiden Gruppen beim Auftreten von Komplikationen eine signifikant längere Aufenthaltsdauer im Krankenhaus. Erfahren Sie weiter unten mehr über die wirtschaftlichen und sicherheitsbezogenen Vorteile, die sich für Patienten ergeben, bei denen die Thorakozentese oder Parazentese unter Ultraschallführung durchgeführt wird.

Evidenz belegt: Ultraschallführung reduziert Parazentese und Thorozentese

Ultraschallführung in Echtzeit verbessert den Erfolg dieser Verfahren im ersten Durchlauf signifikant und verbessert die Patientensicherheit bei einer Reihe von nadelbasierten Verfahren, einschließlich dem Legen von Zentralvenenkathetern, der Thorakozentese und der Parazentese.

Komplikationen bei der Parazentese: Blutungen, Hämatome, Hämaskos

Risiko des Auftretens von Blutungen, Hämatomen, Hämaskos bei der Parazentese mit und ohne Ultraschallführung

      Ultraschallführung Keine Ultraschallführung


Krankenhauskosten mit und ohne Komplikationen durch iatrogene Blutungen, Hämatome, Hämaskos

      Ohne Komplikationen Mit Komplikationen


Dauer des Krankenhausaufenthalts (Tage) mit und ohne Komplikationen durch Blutungen, Hämatome, Hämaskos

      Ohne Komplikationen Mit Komplikationen

Blutungskomplikationen bei 69.859 Patienten, die sich einer Parazentese unterziehen mussten, führten zu einem Anstieg der Krankenhauskosten um fast 30.000 Dollar und damit etwa um das Dreifache der Kosten von Patienten, bei denen keine Komplikationen auftraten (9.476 Dollar). Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes verdoppelte sich nahezu, von durchschnittlich 5,2 Tagen bei Patienten ohne Blutungskomplikationen auf durchschnittlich 9,5 Tage bei Patienten mit einer solchen Komplikation. Abstract zur Parazentese lesen

Komplikationen bei der Thorazentese: Pneumothorax

Risiko des Auftretens eines iatrogenen Pneumothorax mit und ohne Ultraschallführung

      Ultraschallführung Keine Ultraschallführung


Krankenhauskosten mit und ohne Komplikationen durch iatrogenen Pneumothorax 

      Ohne Komplikationen Mit Komplikationen


Dauer des Krankenhausaufenthalts (Tage) mit und ohne Komplikationen durch iatrogenen Pneumothorax  

      Ohne Komplikationen Mit Komplikationen

Bei den 61.261 in die Analyse einbezogenen Patienten, bei denen eine Thorakozentese durchgeführt wurde, reduzierte die Ultraschallführung die Inzidenz eines Pneumothorax um 19 %. Aufgrund dieser Komplikation erhöhten sich die Krankenhauskosten eines Patienten auf 13.784 Dollar. Bei Patienten, die keinen Pneumothorax erlitten, beliefen sich die Kosten auf 11.032 Dollar. Darüber hinaus betrug die durchschnittliche Dauer des Krankenhausaufenthalts 7,9 Tage bei Patienten mit einem Pneumothorax, gegenüber 6,5 Tagen bei Patienten ohne Pneumothorax. Abstract zur Thorakozentese lesen

Die Studien „Clinical and Economic Advantage of Ultrasound Guidance Among Patients Undergoing Paracentesis [Klinische und wirtschaftliche Vorteile der Ultraschallführung bei Thorakozentesepatienten]” und „Clinical and Economic Advantage of Ultrasound Guidance Among Patients Undergoing Thoracentesis [Klinische und wirtschaftliche Vorteile der Ultraschallführung bei Thorakozentesepatienten]” wurden im Auftrag von Sonosite von der United BioSource Corporation (UBC), einer globalen Organisation für wissenschaftliche und medizinische Angelegenheiten, durchgeführt. Die Forscher des UBC Center for Epidemiology and Database Analytics nutzten die nationale Premier Perspective®-Datenbank für automatisierte Krankenhausabrechnungen, um auf Tausende von Patientendaten in über 600 Krankenhäusern im ganzen Land zuzugreifen.

 

Die Empfehlungen sind eindeutig

Auf der Grundlage dieser robusten Belege befürworten mehrere Regierungsorganisationen und Fachgesellschaften die Ultraschallführung:

  • AHRQ – Agency for Healthcare Research and Quality
  • NICE – National Institute for Health and Clinical Excellence
  • CDC – Centers for Disease Control and Prevention
  • American College of Surgeons
  • American College of Emergency Physicians
  • American College of Chest Physicians
  • American Board of Internal Medicine
  • Association for Vascular Access

 

Wir helfen Ihnen, Komplikationen beim Legen von Gefäßzugängen in Ihrem Krankenhaus zu verringern.

Sonosite setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung ein und arbeitet mit Krankenhäusern zusammen, um dieses Ziel zu erreichen. Zur Unterstützung dieses Prozesses hat Sonosite das Zentralkatheter-Managementprogramm ins Leben gerufen. Dieses evidenzbasierte Programm berücksichtigt die Empfehlungen von AHRQ, CDC und IHI und befasst sich sowohl mit mechanischen als auch infektiösen Komplikationen bei Zentralvenenkatheters und ermöglicht dadurch eine Abnahme von:

A) Versehentlichen Punktionen, die zu einem Pneumothorax, Hämothorax oder einer Verletzung der Karotis führen können
B) Bakteriämien durch Zentralkatheter (Central Line-associated Bloodstream Infection, CLABSI)

 

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